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UNFALL MOTORRAD VERKAUFEN

Im Lauf der Zeit hat sich unser Unternehmen zu einem europaweiten Großhandel von Unfallmotorrad Ankauf entwickelt. Wir kaufen ausschließlich von jahrelangen Partnern ein und handeln die Unfallmotorräder wieder weiter ohne diese zu reparieren.
Häufig glauben Motorradfahrer, dass sie ihr Unfallmotorrad nicht mehr verkaufen können. Der Makel des Schadens haftet am Gebrauchten Motorrad, selbst dann, wenn eine fachgerechte Reparatur erfolgt und vom Unfall eigentlich nichts mehr zu sehen ist. Der Verkauf vom Unfall Motorrad ist zwar keine einfache Aufgabe, aber es ist auch nicht aussichtslos. Dieser Ratgeber informiert Sie, ab welchem Schaden ein Motorrad als Unfall Motorrad gilt und wie Sie Ihr Unfallmotorrad verkaufen können.

Es gibt einen Markt für Unfall motorräder. Der Verkauf kann sich also gegenüber dem Schrottpreis durchaus lohnen. Doch ab wann gilt ein Motorrad eigentlich als Unfall Motorrad? Der Gesetzgeber hat dazu aber keine konkrete Regelung geschaffen. Als Unfall gilt juristisch allerdings jedes Ereignis, welches plötzlich, unbeabsichtigt und physisch bzw. mechanisch einen permanenten Schaden zurücklässt. Diese Definition betrifft also nicht nur den Verkehrsunfall, sondern schließt beispielsweise auch Beschädigungen durch Brände, Wassereinbrüche oder Hagel mit ein.
Die Grenzen zwischen Unfallschaden und Bagatellschaden sind fließend. Die Bagatellgrenze endet in der Regel bei 200 Euro. Dadurch sind kleinere Kratzer und Beulen, zu denen es z. B. beim Ein- und Ausparken kommen kann, noch im Bereich der kleineren Schäden. Motorrad Roller mit Bagatellschäden müssen Sie nicht als Unfall Motorrad verkaufen. Von sich aus müssen Sie diese auch nicht ansprechen, allerdings sind Sie auf Nachfrage dazu verpflichtet diese zu erwähnen.

Ist ein Motorrad in einen Unfall verwickelt, hat dies immer einen Wertverlust zur Folge. Dieser macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn Sie das Unfallfahrzeug verkaufen möchten.

Werden diese Motorräder allerdings ordnungsgemäß repariert, kann dennoch ein guter Preis erzielt werden.

Doch wie verhält es sich, wenn Sie ein kaputtes Motorrad verkaufen möchten? Ist es möglich auch Schrottmotorrad zu verkaufen?

Eine kleine Unaufmerksamkeit und schon hat man beim Einparken ein Hindernis übersehen oder ist einem anderen Motorrad draufgefahren. Solche kleineren Vorfälle gehen meist glimpflich aus und am Motorrad prangt nur eine Delle oder ein Kratzer. Unfälle ziehen also nicht in jedem Fall eine Beeinträchtigung Ihres Motorrades mit sich. Doch auch, wenn es einmal dicker kommt – es ist durchaus möglich, ein Unfallmotorrad zu verkaufen.

Das deutsche Gesetz macht leider keine eindeutigen Vorgaben dazu, ab wann ein Motorrad eigentlich als Unfall Motorrad gilt. Lediglich der Unfallvorgang im Allgemeinen ist rechtlich definiert: Darunter fällt jedes Ereignis, das unerwartet und unbeabsichtigt eintritt und physisch dauerhaften Schaden hinterlässt. Gemeint sind also nicht nur Unfälle im Straßenverkehr, sondern auch beispielsweise Ereignisse, die Hagel- oder Brandschäden verursachen. Das bedeutet also, dass Ihr Motorrad erst als Unfallmotorrad und nicht mehr "unfallfrei" gilt, wenn es durch einen Unfall erhebliche Schäden erlitten hat und die Schadenssumme eine festgelegte Preisgrenze übersteigt – beispielsweise wenn bestimmte Originalteile ersetzt werden müssen. Gut zu wissen: Juristisch wird zwischen Unfallschaden und Bagatellschaden unterschieden, die Grenzen sind jedoch fließend. Bagatellschäden bezeichnen in der Regel Beschädigungen, die 200 Euro nicht überschreiten. Kleinere Beulen, Lackkratzer und Schrammen, die zum Beispiel beim Ein- und Ausparken entstehen, gehören somit noch zu den Bagatellschäden. Auch ein abgefahrener Außenspiegel macht Ihr Motorrad noch nicht zum Unfallmotorrad. Motorräder mit Bagatellschäden müssen beim Verkauf nicht als Unfallmotorrad deklariert werden. Sie sind gesetzlich nicht einmal verpflichtet, diese Schäden von sich aus offenzulegen, sondern müssen Sie lediglich auf Nachfrage ansprechen. Die Frage, ob Sie Ihr Motorrad mit Bagatellschaden reparieren oder doch lieber verkaufen wollen, hängt vom Ausmaß des Schadens sowie dem Restwert Ihres Motorrades ab. Im Falle eines altes Motorrad beispielsweise kann es unter Umständen auch hier wirtschaftlich sinnvoller sein, das Motorrad zu verkaufen. Tendenziell ergibt die Wertermittlung in Fällen leichter Beschädigungen aber, dass Schäden, die korrekt behoben werden, zu keiner oder einer lediglich sehr geringen Wertminderung des Motorrades führen.